Flash-Speicher-Engpässe: Preise werden steigen

19. Februar 2010

Isuppli geht davon aus, dass es im Laufe des Jahres zu Lieferengpässen bei NAND-Flash-Speicher kommen wird.


Die Nachfrage nach NAND-Flash-Speicher wird in diesem Jahr weiter steigen. Daran ist unter anderem Apple schuld. Das Unternehmen soll rund 20 bis 30 Prozent der weltweiten Produktion für die iPhone-Herstellung aufkaufen. Und die Tatsache, dass immer mehr Smartphones anderer Hersteller auf Flash-Speicher setzen, und der nichtflüchtige Speicher vermehrt auch in Notebooks, SSDs, E-Readern und Tablets wie dem iPad eingesetzt wird, heizt den Bedarf weiter an.
Aus diesen Gründen rechnet der Branchendienst Isuppli damit, dass es im Laufe des Jahres zu Lieferengpässen bei NAND-Flash-Speicher kommen wird. Als Folge dessen werden zudem auch die Preise steigen. Allein für das iPhone werden gemäss den Experten in diesem Jahr 33 Millionen Einheiten gebraucht – ein Plus von 31,5 Prozent gegenüber 2009. Zudem verbrauchte jedes verkaufte iPhone im Schnitt 35,2 GB NAND-Flash, während andere Geräte wie E-Books mit 512 MB bis 2 GB auskommen würden.
Gemäss Isuppli sollen 2010 18,1 Milliarden Dollar mit Flash-Speicher umgesetzt werden – ein Plus von 34 Prozent gegenüber 2009. Vergangenes Jahr betrug das Wachstum erst 14,8 Prozent. Bis 2013 rechnet iSuppli mit einem Umsatz von gegen 30 Milliarden Dollar.

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(Marcel Wüthrich)
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