Microsoft widmet sich wissenschaftlichen Anwendungen

19. Mai 2010

Microsoft konzentriert sich auf die Wissenschaft und bildet dafür eigens ein Team aus 500 Mitarbeitern. Sie sollen unter anderem Märkte für Windows Azure erschliessen.


Microsoft will sich vermehrt technischen und wissenschaftlichen Anwendungen widmen, wie Bob Muglia (Bild), President Server und Tools Business, mitteilt. Dabei legen die Redmonder den Fokus auf die Vereinfachung von paralleler Programmierung, die Entwicklung neuer Software für Ingenieure, Wissenschaftler und Analysten sowie die Verschiebung von High-End-Computing-Aufgaben in Cloud-Systeme wie beispielsweise Windows Azure. Gleichzeitig will man versuchen, einen neuen Markt für Microsofts Cloud-Betriebssystem zu erschliessen.
Für die Initiative hat Microsoft ein Team aus 500 Mitarbeitern zusammengestellt, geleitet wird sie von Bill Hilf und Kyril Faenov. Die beiden General Manager verantworten eine High-Performance-Version von Windows und neue Produkte. Es sollen leicht benutzbare Tools und Anwendungen entstehen, die das Sammeln von Daten, das Erstellen von Modellen, Simulationen und Visualisierungen sowie Arbeitsabläufen automatisieren. Wie Hilf gegenüber "Zdnet" erklärt, werden die Redmonder aber keine Software beispielsweise für die Gasindustrie hervorbringen. Man wolle lediglich eine Plattform für die Partner schaffen.
(Alina Huber)
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