Apple kickt Google aus dem iAd-Programm
9. Juni 2010
Um Google und Microsoft vom hauseigenen iAd-Werbeservice auszusperren, hat Apple kurzerhand die Nutzungsbedingungen geändert.
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Laut einem Bericht des "Wall Street Journals" hat Apple die Nutzungsbedingungen für seine iAd-Werbeplattform geändert. Zwar sollen auch künftig Drittanbieter zugelassen werden, um Werbeanzeigen in den Apps für iPad und iPhone zu schalten, doch hat Apple mit dem Schritt gewichtige Konkurrenten ausgeschaltet.
Fortan ist es nur noch unabhängigen Werbedienstleistern erlaubt, am iAd-Programm teilzunehmen. Eine Werbeagentur, die im Besitz eines Handy- oder Mobile-Plattform-Anbieters oder mit einem solchen liiert sei, werde von Apple nicht als unabhängig qualifiziert, wie es in den geänderten Nutzungsbedingungen heisst.
Fortan ist es nur noch unabhängigen Werbedienstleistern erlaubt, am iAd-Programm teilzunehmen. Eine Werbeagentur, die im Besitz eines Handy- oder Mobile-Plattform-Anbieters oder mit einem solchen liiert sei, werde von Apple nicht als unabhängig qualifiziert, wie es in den geänderten Nutzungsbedingungen heisst.
Offensichtlich zielt die neue Regelung auf die jüngst erfolgte Akquisition des Werbedienstleisters Admob durch Google wie auch auf die Pläne von Erzkonkurrent Microsoft. Die iAd-Plattform wird am 1. Juli ihren Betrieb aufnehmen. Zum aktuellen Zeitpunkt sollen bereits Vorbuchungen in Höhe von über 60 Millionen Dollar vorliegen.
Beobachter gehen mittlerweile davon aus, dass Apples jüngster Schachzug unweigerlich in die anstehende Kartelluntersuchung einfliessen wird, in der geprüft werden soll, ob Apple seine dominante Stellung ausnutzt, um Konkurrenten zu schaden.
Beobachter gehen mittlerweile davon aus, dass Apples jüngster Schachzug unweigerlich in die anstehende Kartelluntersuchung einfliessen wird, in der geprüft werden soll, ob Apple seine dominante Stellung ausnutzt, um Konkurrenten zu schaden.
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