Der Grafikspezialist
Adobe hat die Zahlen für das vierte Fiskalquartal veröffentlicht und präsentiert ein Rekordergebnis. Der Umsatz kletterte um fast 12 Prozent auf 6,39 Milliarden Dollar, was einem neuen Rekord entspricht. Derweil resultierte beim Gewinn ein Plus von knapp 4 Prozent auf 1,88 Milliarden Dollar oder 6,06 Dollar pro Aktie ohne Sonderposten. Die Markterwartungen wurden damit problemlos übertroffen. Die Analysten gingen im Schnitt von Einnahmen von 6,28 Milliarden Dollar und einem Gewinn pro Aktie von 5,87 Dollar aus.
Obwohl auch der Ausblick aufs laufende Quartal den Prognosen der Marktbeobachter problemlos standhielt, geriet die Aktie nach Bekanntgabe unter Druck. Dies mag massgeblich auch mit dem angekündigten Rücktritt von CEO Shantanu Narayen zusammenhängen, der nach 18 Jahren seinen Hut nimmt. Er wird dem Konzern als Verwaltungsratspräsident erhalten bleiben und seinen Job so lange fortsetzen, bis ein Nachfolger gefunden ist.
Die Aktie kam nach Bekanntgabe der Meldungen im nachbörslichen Handel deutlich unter Druck und verlor zwischenzeitlich über 8 Prozent an Wert. Seit Anfang des Jahres gab der Kurs der Adobe-Papiere um 23 Prozent nach.
(rd)