Salt hat per 1. Juni 2026 Preiserhöhungen bei seinen Mobilfunkabos angekündigt. Betroffen von den Preisanpassungen sind die sogenannten SIM-ony Abos – sprich alle Abo, die nicht als Bundle mit einem Gerät oder als Prepaid-Angebot verkauft wurden. Die Preiserhöhung beträgt bei allen Privatkundenabos, deren Listenpreis weniger als 80 Franken beträgt, 1 Franken, bei allen anderen Abos 2 Franken. Etwas höher fallen die Preiserhöhungen bei Unternehmenskunden aus, wo es je nach Abo zwischen 50 Rappen und 3 Franken teurer wird.
Eine Übersicht über die neuen Listenpreise für Privatkunden
liefert Salt hier, die neuen B2B-Preise
sind hier gelistet. Begründet werden die Preiserhöhungen unter anderem mit Investitionen in die Infrastruktur sowie der massig gestiegenen Datennutzung in den letzten Jahren.
Erwähnenswert ist, dass auch die rabattierten Abos – ein solches dürfte die Mehrheit der Salt-Kunden besitzen – von den Preiserhöhungen betroffen sind. Dabei gilt der Rabatt aber nicht für die Preiserhöhung, vielmehr wird der Mehrpreis absolut weitergegen. Bezahlt man als Beispiel für ein Abo des Typs Swiss Travel aktuell mit Rabatt 21.95 anstatt dem Listenpreis von 83.95 Franken, beläuft sich der neue Preis auf 23.95. Moneyland hat
errechnet, dass die Preiserhöhungen so für gewisse Kunden gegen 7 Prozent betragen können, wenn sie ein Abo mit einem Salt-typischen Rabatt von 65 Prozent abgeschlossen haben.
Gegenüber Moneyland soll
Salt auch bestätigt haben, dass betroffene Kunden das Recht haben, ihren Vertrag innerhalb von 30 Tagen ohne Strafgebühr zu kündigen. Kunden werden aufgefordert, sich dazu telefonisch an den Kundendienst zu wenden. Dort werde man versuchen, eine passende Lösung zu finden.
Immerhin: Zusammen mit den Preiserhöhungen macht Salt per 1. Juni auch das Roaming etwas attraktiver. Und zwar kündigt das Unternehmen an, dass die Roaming-Zone Europe ab dann die gesamte EU umfasst, inklusive den Länder Bulgarien, Kroatien, Estland, Lettland, Litauen und Slowenien. Dies gilt laut Moneyland auch für Kunden der Salt-Submarken Gomo, Lidl Connect und Post Mobile, die sonst von den Preiserhöhungen nicht betroffen scheinen.
(mw)