Nach dem Ausbau auf über 40 Mitarbeitende und der Validierung durch die Ökosysteme der ETH und HSG geht das Zürcher KI-Start-up Nextesy nun in die Skalierungsphase über und bereitet sich auf den Markteintritt in der Schweiz vor. Für diesen Zweck hat das junge Unternehmen ein erfahrenes Management an Bord geholt. Mitgründer Dario Fazlic (Bild, links) wird zum Co-CEO ernannt und führt das Unternehmen fortan gemeinsam mit Aleks Grujic (Bild, Mitte). Fazlic bringt laut Nextesy wertvolle Erfahrung aus dem Aufbau eines Unicorn-Unternehmens mit und wird sich primär auf die Skalierung der Technologieplattform konzentrieren. Parallel dazu stösst der ehemalige CRO von Bexio, Rouven Mayer (Bild, rechts), als Chief Commercial Officer (CCO) zum Team, um sowohl den nationalen als auch den mittelfristig geplanten internationalen Marktaufbau voranzutreiben.
Das Angebot von Nextesy richtet sich an Freelancer, Start-ups und KMU und soll administrative Lasten zu reduzieren. Die Plattform fungiert als autonomes Betriebssystem für die gesamte Unternehmensadministration: Sie soll die Buchhaltung automatisieren und operativen Prozesse wie Dokumentenverwaltung und Fakturierung vernetzen. Dabei ist KI laut dem Start-up nicht nur Zusatzmodul, sondern Fundament der gesamten Softwareerchitektur.
"Reine Digitalisierung reicht heute nicht mehr aus", erklärt Rouven Mayer, CCO von Nextesy. "Durch den konsequenten AI-First-Ansatz vollziehen wir den Paradigmenwechsel hin zur autonomen Administration. Es geht nicht mehr um unterstützende Tools, sondern um eine völlig neue Form der operativen Entlastung."
(sta)