Höhere Preise treiben Umsatzwachstum im europäischen PC-Markt
Quelle: Apple

Höhere Preise treiben Umsatzwachstum im europäischen PC-Markt

Die Umsätze mit Notebooks und Desktop-PCs im Distributionskanal in Europa sind zu Beginn des zweiten Quartals 2026 weiter gestiegen. Laut Context beruht das Wachstum jedoch auf höheren Durchschnittspreisen statt auf steigenden Verkaufszahlen.
30. Mai 2026

   

Laut dem Marktforschungsunternehmen Context Daten stiegen die Notebook-Umsätze im europäischen Distributionskanal in den ersten sechs Wochen des zweiten Quartals 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent. Bei Desktop-PCs betrug das Plus 2 Prozent. Man beobachte im europäischen PC-Markt einen Trend zu höherpreisigen Geräten, so die Auguren. Demnach legten die Durchschnittspreise bei Notebooks um 11,4 Prozent und bei Desktop-PCs um 10,5 Prozent zu.

Gleichzeitig gingen die Stückzahlen zurück. Der Absatz von Notebooks sank um 3 Prozent, bei Desktop-PCs um 7 Prozent. Laut Context folgt die Entwicklung auf ein starkes erstes Quartal 2026, das von Lageraufstockungen im Channel geprägt gewesen sei. Viele Marktteilnehmer hätten sich demnach vor erwarteten Preissteigerungen mit Ware eingedeckt. Zu Beginn des zweiten Quartals sei die Nachfrage nach Stückzahlen entsprechend zurückgegangen, während der Umsatz dank höherer Preise weiter gewachsen sei.


Weiterhin positiv entwickelt sich laut Context die Nachfrage nach der neuen Macbook-Neo-Serie (Bild) von Apple. Im April 2026 entfielen bereits 33 Prozent der Apple-Notebook-Verkäufe in Europa auf die neue Produktlinie. Damit erreichte sie denselben Anteil wie die Macbook-Air-Modelle. (mw)


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