Der französische IT-Dienstleister
Atos wird die geschäftskritischen Rechenzentrumsplattformen der
Migros für mindestens drei weitere Jahre betreiben und modernisieren. Eine entsprechende Rahmenvereinbarung haben die beiden Unternehmen Anfang Oktober verlängert. Die Zusammenarbeit soll künftig verstärkt auf Automatisierung und standardisierte Managed Services ausgerichtet werden.
Atos bleibt dabei für den Betrieb der Compute-, Storage- und Datenbankplattformen verantwortlich. Dazu gehören rund 2200 Serversysteme, mehr als 450 Datenbanken und etwa vier Petabyte Speicher an vier Rechenzentrumsstandorten. Die Leistungen werden im Nearshore-Modell erbracht und umfassen unter anderem Wartung, Patch-Management und Störungsbehebung.
Ein Schwerpunkt der verlängerten Partnerschaft liegt zudem auf der Konsolidierung und Automatisierung der IT-Landschaft. Über einen gemeinsam vereinbarten Automatisierungsfonds wollen Migros und Atos in hybride Cloud-Plattformen, Automatisierungstechnologien und künstliche Intelligenz investieren. Damit sollen Servicequalität und Verfügbarkeit verbessert sowie die Betriebskosten optimiert werden. Weitere Schwerpunkte bilden Compliance, Governance und Business Continuity. Atos soll mit dokumentierten Betriebsprozessen, Notfall- und Eskalationsplänen sowie regelmässigen Schulungen die Nachvollziehbarkeit und Ausfallsicherheit stärken. Neben Nearshore-Ressourcen setzt der Dienstleister dafür auch ein lokales Schweizer Team ein.
"Als europäischer Technologiepartner unterstützen wir Migros dabei, eine IT-Infrastruktur aufzubauen, die effizienter und widerstandsfähiger ist und für die nächste Phase des digitalen Geschäfts gerüstet ist", erklärt Olivier Vareilhes, Leiter von Atos Schweiz.
(sta)