Gemäss vorläufigen Zahlen des Marktforschungsinstituts IDC wurden im dritten Quartal rund um den Globus 255,3 Millionen Smartphones ausgeliefert. Im Vergleich zum Q3 des Vorjahres entspricht dies einem Rückgang von 22 Prozent, laut IDC dem grössten je beobachteten Einbruch im Smartphone-Markt. Als Gründe nennen die Marktforscher die durch den KI-Hype entbrannte Speicherkrise zusammen mit explodierenden Komponentenkosten.
Wie die Rangliste der führenden Smartphone-Hersteller zeigt, kommen die beiden Branchenleader
Samsung und
Apple allerdings ganz gut durch die Krise und mussten beide nur einstellige Absatzrückgänge in Kauf nehmen. So gaben beim Marktführer Samsung die Auslieferungen nur um 5,8 Prozent nach, wodurch der Marktanteil innert Jahresfrist von 18,7 auf 22,6 Prozent gesteigert werden konnte. Ähnlich präsentiert sich die Situation bei Apple auf dem zweiten Platz. Hier gab der Absatz um 4 Prozent nach und der Marktanteil konnte von 18,2 auf 22,4 Prozent zulegen.
Deutlich mehr unter die Räder gerieten derweil die chinesischen Hersteller auf den nachfolgenden Rängen.
Xiaomi musste einen Absatzeinbruch von über 29 Prozent in Kauf nehmen, während bei
Oppo und
Vivo das Minus mit 34,5 und 31,5 Prozent deutlich gravierender ausfiel.
(rd)