Nachdem die US-Wähler bei den Midterms mehrheitlich Kandidaten unterstützt haben, die sich für Einschränkungen von Rechenzentren und die Kontrolle von KI eingesetzt haben, gibt man sich bei den Rechenzentrums-Betreibern versöhnlich.
Wie "Bloomberg"
berichtet, hat sich
OpenAI in einem sogenannten "National Community Compact" verpflichtet, klare Daten über die möglichen Auswirkungen auf Gemeinden in den Bereichen Lärm, Wasser- und Energieverbrauch offenzulegen. Ausserdem will OpenAI den Stromverbrauch in Spitzenzeiten senken und Strom ins Netz zurückspeisen. Zudem will man sich bei der Einstellung lokaler Arbeitskräfte Ziele setzen, sofern die Verfügbarkeit dies zulässt. Schliesslich soll das hauseigene KI-Labor öffentlich über die Einhaltung dieser Verpflichtungen berichten. Ausserdem will OpenAI lokalen Behörden keine Verschwiegenheitserklärung mehr auferlegen, wenn über künftige Projekte diskutiert wird. Laut OpenAI habe man die Ankündigung bereits vor den Zwischenwahlen geplant und bereits seit Monaten daran gearbeitet.
Wie OpenAI versucht laut einem "Techcrunch"-
Bericht auch Facebook-Mutterkonzern
Meta, die Bedenken der Data-Center-Anwohner mit Transparenz zu zerstreuen. So ist Meta-Präsidentin Dina Powell McCormick der Ansicht, es sei für Unternehmen zwar erheblich schwieriger, neue Rechenzentren zu errichten. Man könne die negative Stimmung gegenüber KI aber umkehren, wenn es gelinge, den Wert der Technologie selbst aufzuzeigen.
Dabei will auch
Meta, dass die Anwohner von Rechenzentren vermehrt daran teilhaben. So will man bei erfolgreichen Projekten die Kosten für die eigene Stromversorgung übernehmen, allfällige Steuermehreinnahmen aus den Rechenzentren an lokale Lehrkräfte und Rettungsdienste weiterleiten und dafür sorgen, dass die Arbeitskräfte aus der Region stammen.
(rd)