USA verbieten Verkauf neuer Router aus dem Ausland
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USA verbieten Verkauf neuer Router aus dem Ausland

Die USA lassen neue Router für Endkunden aus dem Ausland künftig nicht mehr ohne Weiteres zu. Betroffen sind damit vor allem künftige Geräte, die für den privaten Gebrauch gedacht sind.
27. März 2026

   

Die US-Behörden blockieren den Verkauf neuer Endkundenrouter, die ausserhalb der USA hergestellt werden. Wie das Tech-Portal "The Verge" berichtet, hat die US-Kommunikationsbehörde Federal Communications Commission (FCC) solche Geräte auf ihre Liste verbotener Produkte gesetzt und dies mit Risiken für die nationale Sicherheit und die Cybersicherheit begründet.

Bereits genutzte Router dürfen laut dem Bericht weiter verwendet werden. Auch Produkte, die schon eine Funkzulassung der FCC erhalten haben, können weiterhin importiert werden. Für neue Geräte gilt das aber nicht mehr automatisch. Hersteller müssen demnach entweder eine bedingte Zulassung erhalten und eine spätere Produktion in den USA in Aussicht stellen oder auf den US-Markt verzichten.


Als Begründung verweist die Behörde unter anderem auf Angriffe wie Volt, Flax und Salt Typhoon. In ihrer Einschätzung warnt die FCC laut dem Fachportal, dass die starke Abhängigkeit von im Ausland hergestellten Routern wirtschaftliche, nationale Sicherheits- und Cyberrisiken berge. Weil fast alle Endkundenrouter ausserhalb der USA produziert werden, dürfte die Massnahme weite Teile des Markts treffen. (dow)


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