Cisco meldet Rekordzahlen, baut 4000 Stellen ab
Quelle: Cisco

Cisco meldet Rekordzahlen, baut 4000 Stellen ab

Cisco meldet fürs dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Rekordumsatz von 15,8 Milliarden Dollar. Gleichzeitig wird der Abbau von 4000 Jobs angekündigt.
15. Mai 2026

   

US-Netzwerkgigant Cisco meldet fürs dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz von 15,84 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Plus von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einem neuen Rekord. Marktbeobachter rechneten mit einem Umsatz von 15,56 Milliarden. Auch beim Gewinn kann Cisco zulegen, und zwar von 2,49 Milliarden im Vorjahr auf 3,37 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn pro Aktie lag bei 1,06 Dollar. Analysten hatten mit 1,04 Dollar gerechnet.

Zulegen konnte Cisco vor allem beim Verkauf von Produkten, wo der Umsatz um 17 Prozent höher als im Vorjahr ausfiel. Das Services-Geschäft gab derweil um 1 Prozent nach. Der Umsatz mit Netzwerkprodukten legte um 25 Prozent auf 8,82 Milliarden zu. Mit Security-Lösungen setzte Cisco 2 Milliarden Dollar um, etwa gleich viel wie vor Jahresfrist.


Fürs laufende vierte Quartal rechnet Cisco mit einem Umsatz von 16,7 bis 16,9 Milliarden US-Dollar und einem Gewinn pro Aktie zwischen 1,16 und 1,18 Dollar, was deutlich über den von Analysten erwarteten 15,8 Milliarden respektive 1,07 Dollar liegt. Laut Cisco habe man von Hyperscalern in diesem Jahr bislang Bestellungen für AI-Infrastruktur im Umfang von 5,3 Milliarden Dollar erhalten und rechne für das Gesamtjahr mit einem Bestellvolumen von 9 Milliarden Dollar, so "CNBC". Nachbörslich legte die Cisco-Aktie um rund 15 Prozent zu.
Gleichzeitig mit den hervorragenden Zahlen kündigte Cisco allerdings auch an, 4000 Arbeitsplätze zu streichen. Das entspricht rund 5 Prozent des Personalbestandes von Cisco. Betroffene Mitarbeitende sollen seit dem gestrigen 14. Mai informiert werden; ihnen wird Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung versprochen. Konzernchef Chuck Robbins erklärte in einer internen Mitteilung, der Markt verändere sich derzeit rasch. Zugleich nehme der Wettbewerb zu, während Engpässe bei wichtigen Komponenten die Branche belasteten. Unternehmen müssten ihre Investitionen gezielt auf Bereiche mit langfristigem Wachstumspotenzial konzentrieren. (mw)


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