Software- und Cloud-Spezialist
SoftwareOne gibt die Geschäftszahlen für das abgeschlossene Finanzjahr 2025 bekannt. Der Umsatz kommt über den Erwartungen bei 1,528 Milliarden Franken zu liegen, gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang von 2,1 Prozent. Unter dem Strich resultiert damit ein bereinigtes EBITDA von 317 Millionen Franken, was einem moderaten Anstieg von 0,3 Prozent entspricht. Die bereinigte EBITDA-Marge liegt bei 20,9 Prozent.
Die Umsätze nach Geschäftsbereichen werden in drei Kategorien aufgeschlüsselt. Die Sparte Software & Cloud Direct steuerte 671,3 Millionen Franken bei (-8,3 %), der Bereich Software & Cloud Channel kommt auf einen Umsatz von 120,4 Millionen Franken (+12,7 %) und Software & Cloud Services auf 726,4 Millionen Franken (+2,1 %).
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 stellt SoftwareOne ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich in Aussicht. Die erwartete bereinigte EBITDA-Marge wird mit 23 Prozent beziffert.
Das Jahr war laut den Co-CEOs Raphael Erb und Melissa Mulholland vom Wandel
und der Übernahme von
Crayon durch
SoftwareOne geprägt. Die Integration läuft derzeit, man sei planmässig unterwegs und befinde sich derzeit in der Umsetzungsphase. Erste positive Auswirkungen bei der Pipeline-Entwicklung und den Cross-Selling-Aktivitäten seien bereits zu erkennen, wie das Unternehmen schreibt. Bis Ende 2026 sollen aus den genutzten Synergieeffekten Kosteneinsparungen von 100 Millionen Franken erreicht werden können.
Weiter beinhaltet der Geschäftsbericht einen Absatz zu den Vorwürfen des mutmasslichen Insiderhandels, der
im Dezember 2025 bekannt wurde. SoftwareOne betont, dass es dabei nicht um das Unternehmen selbst gehe und dass sowohl interne als auch externe Überprüfungen zum Schluss gekommen wären, dass die von einer Drittpartei ausgehenden Vorwürfe haltlos seien.
(win)