Das Zürcher Unternehmen
Bug Bounty Switzerland, das auf Ethical Hacking und intelligentes Security-Testing spezialisiert ist, hat eine Finanzierungsrunde über 12 Millionen Franken abgeschlossen. Die Runde wurde von Direttissima Growth Partners angeführt, gleichwertig beteiligt ist die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG). Das Gründerteam behält laut eigenen Angaben weiterhin die Mehrheit der Anteile.
Mit dem frischen Kapital soll vor allem der Cyber Resilience Shield international skaliert werden. Dabei handelt es sich um eine Plattform, mit der Unternehmen ihre Angriffsfläche laufend auf Schwachstellen prüfen lassen können. Anders als bei einzelnen Penetrationstests geht es also nicht um eine punktuelle Prüfung, sondern um kontinuierliches Security-Testing. Dafür kombiniert Bug Bounty Switzerland KI-gestützte Steuerung, eine geprüfte Community von mehr als 16’000 ethischen Hackern und zunehmend auch offensive KI-Agenten. Zusätzlich will das Unternehmen die KI-gestützte Orchestrierung der Tests weiterentwickeln und das Team ausbauen.
Im Zuge der Finanzierung tritt ausserdem Philipp Bolliger, Partner bei Direttissima Growth Partners, dem Verwaltungsrat bei. "Angesichts der grundlegenden Veränderungen der Cybersicherheit durch KI benötigen Unternehmen einen Schutz, der kontinuierlich, intelligent und einfach nutzbar ist", sagt Sandro Nafzger (Bild, Mitte), CEO und Mitgründer von Bug Bounty Switzerland. Mit der Unterstützung von Direttissima und DBAG wolle man intelligentes Security-Testing stärker international skalieren.
(dow)