IT-Dienstleister
Bechtle ist mit einem deutlichen Wachstum ins Geschäftsjahr 2026 gestartet. Das Geschäftsvolumen im ersten Quartal stieg gegenüber dem Vorjahr um 13,2 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Das Vorsteuerergebnis (EBT) erhöhte sich um 11,5 Prozent auf 61,6 Millionen Euro.
Zum Wachstum hätten alle Unternehmenssegmente beigetragen, teilt Bechtle mit. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft im Segment "Sonstiges Europa" (alle Länder ausser in Deutschland, Frankreich und Benelux) mit einem Plus von 29,3 Prozent. In Deutschland legte Bechtle um 8,9 Prozent zu, in Frankreich 10,1 Prozent und in den Benelux-Staaten 11,8 Prozent. Organisch betrug das Wachstum konzernweit 11 Prozent.
Der Umsatz stieg um 7,6 Prozent auf 1,57 Milliarden Euro. Laut Unternehmen fiel das Umsatzwachstum geringer aus als das Geschäftsvolumen, was auf "bilanzierungsbedingte Effekte" zurückzuführen sei. Der Auftragsbestand erreichte Ende März mit 3,3 Milliarden Euro einen neuen Höchststand. Nach Angaben von Bechtle sei die Nachfrage sowohl bei Industriekunden als auch im öffentlichen Sektor hoch.
Was die Zahl der Mitarbeitenden angeht, beschäftigte Bechtle konzernweit per Ende März 16’496 Leute. Das entspricht einem Plus von 4,9 Prozent, das aber ausschliesslich auf Akquisitionen zurückzuführen sei. Organisch ging die Zahl der Beschäftigten leicht zurück – um 1,7 Prozent.
Für das Gesamtjahr zeigt sich das Unternehmen weiterhin zuversichtlich. Bechtle bestätigte die Prognose für 2026 und verweist auf den hohen Auftragsbestand sowie die stabile Nachfrage öffentlicher Auftraggeber. Preissteigerungen im IT-Markt hätten sich bislang nicht negativ auf die Nachfrage ausgewirkt, teilte das Unternehmen zudem mit.
(mw)