Der Börsengang von
OpenAI dürfte nicht mehr in diesem Jahr stattfinden. Wie die "New York Times" (
Paywall) unter Berufung auf drei mit den Beratungen vertraute Personen berichtet, tendiert das Unternehmen inzwischen dazu, den Schritt auf nächstes Jahr zu verschieben. Zuvor hatte OpenAI Banker und Anwälte mit Blick auf einen möglichen IPO im dritten oder vierten Quartal dieses Jahres mandatiert. ("IT Reseller"
berichtete)
Ein Grund für die Zurückhaltung ist dem Bericht zufolge das Marktumfeld. Die Aktie von
SpaceX habe nach dem Börsengang deutlich nachgegeben, obwohl das Unternehmen beim Debüt hoch bewertet war. Dazu komme ein schwierigeres Umfeld an der Börse. Anleger würden bei KI-Firmen inzwischen genauer hinschauen und sich die Frage stellen, ob die hohen Erwartungen wirklich erfüllt werden können.
Auch die Bewertung bleibt ein Thema. OpenAI-CEO Sam Altman soll auf eine Bewertung von 1 Billion Dollar drängen. Den Beratern zufolge hätte das Unternehmen zwei Möglichkeiten: Entweder ein späterer Börsengang mit diesem Zielwert oder ein schnellerer IPO mit tieferer Bewertung. Letzteres komme für Altman laut dem Bericht nicht infrage.
(dow)