OLED-Displays für Notebooks dürften sich in den kommenden Jahren zu einem grösseren Teil des OLED-Marktes entwickeln. Laut neuen Zahlen von
Omdia steigen die entsprechenden Umsätze bis 2033 auf 11,5 Milliarden US-Dollar. Das entspräche 16,2 Prozent des gesamten Umsatzes mit OLED-Displays.
Bereits 2026 rechnet das Analystenhaus bei OLED-Panels für Notebooks mit 4 Milliarden US-Dollar Umsatz. Ein wichtiger Treiber ist demnach die erwartete Nachfrage nach Apples neuer Macbook-Pro-Serie. Samsung Display liefert den Angaben zufolge ab Juli 2026 OLED-Panels für Modelle mit 14,3 und 16,3 Zoll. Die Geräte sind für das dritte Quartal 2026 vorgesehen.
Auch Panelhersteller richten sich laut dem Marktforschungsunternehmen stärker auf OLEDs in IT-Geräten aus. Sie investieren in Produktionskapazitäten der Generation 8.6 und setzen dabei auf unterschiedliche Technologien, darunter LTPO- und Oxid-TFT-basierte Verfahren. Parallel prüfen die Hersteller neue Methoden für die Fertigung grösserer OLED-Bildschirme, etwa Inkjet Printing und Fine Photo-lithographic Mask. Langfristig dürften vor allem Hybrid-OLEDs stärker nachgefragt werden, weil sie dünnere und leichtere Notebooks ermöglichen.
(dow)