IT-Dienstleister Bechtle blickt auf ein erfolgreiches zweites Quartal 2026 zurück. Das Unternehmen meldet einen Umsatz von 1,73 Milliarden Euro, was gegenüber dem Vorjahresquartal einem Plus von 16,5 Prozent entspricht. Organisch wuchs der Umsatz um 10,3 Prozent. Das Geschäftsvolumen erhöhte sich um 18,1 Prozent auf 2,27 Milliarden Euro. Der den Aktionären zurechenbare Gewinn nach Steuern stieg um 21,3 Prozent von 47,7 auf 57,8 Millionen Euro. Das Vorsteuerergebnis (EBT) legte um 20,1 Prozent auf 80,2 Millionen Euro zu.
Regional verzeichnete Bechtle durchweg steigende Geschäftsvolumen. In Deutschland betrug das Wachstum 10,4 Prozent auf 1,22 Milliarden Euro, in Frankreich 10,7 Prozent auf 208 Millionen Euro und in Benelux 12,0 Prozent auf 317 Millionen Euro. Im restlichen Europa erhöhte sich das Geschäftsvolumen um 51 Prozent auf 533 Millionen Euro. Hier trugen Akquisitionen in Spanien, Italien und Portugal zum Wachstum bei. Organisch legte diese Region um mehr als 20 Prozent zu.
Der Auftragsbestand erreichte zum Ende des zweiten Quartals 3,5 Milliarden Euro und lag damit laut Bechtle auf einem neuen Höchststand. Getragen wurde die Geschäftsentwicklung insbesondere von Industriekunden und öffentlichen Auftraggebern. Die Zahl der Mitarbeitenden wuchs um 5,2 Prozent auf 16'418, wobei das Wachstum "ausschliesslich akquisitionsbedingt" war, so
Bechtle.
Angesichts dieser Zahlen hebt Bechtle die Prognose für das Gesamtjahr 2026 an. Beim Geschäftsvolumen erwartet das Unternehmen nun ein Wachstum von mehr als 10 Prozent, nachdem bislang 5 bis 10 Prozent prognostiziert worden waren. Für Umsatz und EBT rechnet Bechtle neu jeweils mit einem Plus zwischen 5 und 10 Prozent. Zuvor war hier ein Wachstum zwischen 0 und 5 Prozent erwartet worden.
(mw)