Das Zusammenspiel entscheidet
Ob Einzelhandel, Produktion oder Rechenzentrum: Die Anforderungen an die IT-Infrastruktur unterscheiden sich erheblich. Während an manchen Standorten nur wenig Platz vorhanden ist, müssen andere hohe Leistungsdichten bewältigen. Schneider Electric hat fünf Faktoren identifiziert, die Channel-Partner bei der Planung berücksichtigen sollten.
1. Technik sicher unterbringenNicht überall steht ein eigener IT-Raum zur Verfügung. Wandmontierbare Racks nutzen begrenzte Flächen optimal, während schallgedämmte Gehäuse den Betrieb in Büros ermöglichen. Abschliessbare Türen, Kameras und Zugangssensoren schützen die Hardware vor unbefugtem Zugriff. Ein durchdachtes Kabelmanagement vereinfacht zudem Wartung und Erweiterung.
2. Energie intelligent verteilenPower Distribution Units, kurz PDUs, sind ein wichtiger Bestandteil einer stabilen Infrastruktur. Metered und Switched PDUs erfassen den Stromverbrauch in Echtzeit und warnen vor Überlastungen. Dadurch lassen sich vorhandene Kapazitäten gezielter nutzen und Störungen frühzeitig erkennen.
Da intelligente PDUs mit dem Netzwerk verbunden sind, muss auch ihre Cyber-Sicherheit berücksichtigt werden. Zertifizierte Netzwerkmanagementkarten nach IEC 62443-4-2 reduzieren mögliche Risiken. Zentrale Management-Plattformen ermöglichen ausserdem die Überwachung und Steuerung verteilter Systeme aus der Ferne.
3. Ausfälle zuverlässig vermeidenBei geschäftskritischen Anwendungen ist eine unterbrechungsfreie Stromversorgung unverzichtbar. Moderne Lithium-Ionen-Batterien halten bis zu dreimal länger als herkömmliche Batterien, wiegen etwa halb so viel und benötigen 15 Prozent weniger Platz im Rack.
Insbesondere an Standorten ohne eigenes IT-Team sind intuitive Bedienkonzepte und automatisierte Prozesse gefragt. Bei einem Stromausfall fährt die Software Systeme kontrolliert herunter und schützt wichtige Daten. Fernüberwachung und vorausschauende Wartung helfen dabei, mögliche Probleme zu erkennen, bevor ein Ausfall entsteht.
4. Systeme zentral verwaltenIT-Infrastrukturen umfassen häufig Komponenten verschiedener Hersteller und verteilen sich auf mehrere Standorte. Herstellerneutrale Cloud-Plattformen schaffen einen zentralen Überblick. Automatisierte Warnmeldungen und vorausschauende Analysen machen Unregelmässigkeiten frühzeitig sichtbar.
Über einen sicheren Fernzugriff lassen sich Systeme verwalten, Firmware-Updates einspielen und Sicherheitslücken schliessen. Moderne Management-Plattformen sollten dabei Anforderungen wie IEC 62443-4-2 SL2 erfüllen.
5. Kühlung bedarfsgerecht auslegenLeistungsstarke Server und KI-Anwendungen erzeugen zunehmend Abwärme. Bei hohen Rack-Dichten reicht eine herkömmliche Raumklimatisierung deshalb oft nicht aus. InRow-Systeme führen die Wärme direkt zwischen den Racks ab. Gang-Einhausungen trennen warme und kalte Luftströme, verbessern die Kühlleistung und reduzieren den Energieverbrauch.
Für besonders hohe Leistungsdichten bietet sich Flüssigkühlung an. Liquid Cooling nimmt die Wärme gezielt an der Quelle auf, arbeitet effizient und lässt sich flexibel skalieren.
Mehr Effizienz für Channel-Partner
Die fünf Faktoren dürfen nicht isoliert betrachtet werden: Unterbringung, Energieverteilung, Ausfallschutz, Management und Kühlung greifen unmittelbar ineinander. Mit seinem durchgängigen Portfolio bietet Schneider Electric Channel-Partnern alle zentralen Bausteine aus einer Hand.
Aufeinander abgestimmte Komponenten reduzieren den Koordinationsaufwand bei Planung und Implementierung. Gleichzeitig vereinfachen sie Support, Wartung und spätere Erweiterungen. So können Channel-Partner ihren Kunden IT-Umgebungen bereitstellen, die sicher, effizient und langfristig skalierbar sind.
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