Smartphones sind 2026 weltweit deutlich teurer geworden. Laut dem Global
Smartphone Price Increase Tracker von Counterpoint stiegen die Verkaufspreise bereits erhältlicher Modelle im Durchschnitt um 15 Prozent. Bei mehr als 40 Prozent der untersuchten Modelle erhöhte sich der Preis, bei einigen beinahe auf das Doppelte. Neu vorgestellte Geräte kosteten durchschnittlich 25 Prozent mehr als ihre Vorgänger.
Am stärksten fiel der Anstieg in Indien mit 21 Prozent aus. Im asiatisch-pazifischen Raum erhöhten sich die Preise um 19 Prozent, im Nahen Osten und in Afrika um 18 Prozent und in Lateinamerika um 16 Prozent. Vergleichsweise moderat war die Entwicklung in China mit 10 Prozent, in Europa mit 7 Prozent und in den USA mit 5 Prozent. Dort betrafen die Erhöhungen vor allem neu eingeführte Modelle.
Als Hauptgrund nennt Counterpoint die gestiegenen Kosten für Speicher und andere Komponenten. "Der Arbeitsspeicher hat sich zu einem entscheidenden Kostentreiber bei Smartphones entwickelt", erklärt Tarun Pathak, Forschungsdirektor bei
Counterpoint. Um die höheren Kosten aufzufangen, statten einige Hersteller ihre Geräte mit weniger Speicher oder einfacheren Kameras aus. In einzelnen Preisklassen kommen zudem wieder vermehrt 4G-Modelle auf den Markt.
(dow)