Die Finanzchefin von
OpenAI Sarah Friar hat in einem
Blogbeitrag Einblicke in die Entwicklung, das Wachstum und die Ziele von OpenAI gewährt. Die zentrale Nachricht: OpenAI konnte seinen Umsatz in Jahresfrist von 6 auf 20 Milliarden US-Dollar verdreifachen. Damit einher geht auch eine Verdreifachung der Compute-Kapazität von 0,6 auf 1,9 GW. Das Wachstum von Umsatz und Rechenleistung über zwei Jahre hinweg ist ebenfalls bemerkenswert ähnlich: Während die Kapazität 9,5 mal grösser ist als 2023 (0,2 GW), ist der Umsatz um das zehnfache gewachsen (2023: 2 Milliarden Dollar).
Friar ist daher sicher, dass die beiden Zahlen eng miteinander verknüpft sind. "Wir sind fest davon überzeugt, dass mehr Rechenleistung in diesen Zeiträumen zu einer schnelleren Kundenakzeptanz und Monetarisierung geführt hätte", wie sie schreibt. Und sie schlussfolgert damit, dass Rechenleistung die knappste Ressource im KI-Sektor ist.
Neben der KI-Hardware, die
OpenAI voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2026 vorstellen wird und die in Zusammenarbeit mit dem iPhone-Designer Jony Ive entsteht, liege der Fokus für das laufende Jahr auf der praktischen Anwendung von KI, so Friar weiter. Konkret nennt sie dabei die Bereiche Gesundheit, Wissenschaft und Wirtschaft. Hier könne KI helfen, direkt zu besseren Ergebnissen zu kommen.
Der Beitrag der CFO ist damit recht offensichtlich ein Aufruf, mehr in Compute-Infrastruktur zu stecken und KI als zentralen Treiber unserer Zeit zu sehen. So schreibt sie abschliessend: "Infrastruktur erweitert unsere Möglichkeiten. Innovation erweitert die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz. Akzeptanz erweitert den Kreis der Nutzer. Einnahmen finanzieren den nächsten Sprung. So skaliert Intelligenz und wird zur Grundlage der Weltwirtschaft."
(win)