HP hat die Zahlen für das erste Quartal 2026 verkündet. Die weiter steigenden Speicherpreise sind dabei ein beachtenswerter Nebenschauplatz, der auschlaggebend für die Entwicklung des Marktes in den kommenden Monaten sein wird.
Den Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr von 13,5 auf 14,4 Milliarden US-Dollar gesteigert werden – ein Plus von 6,9 Prozent. Der Gewinn (GAAP) wird mit 500 Millionen beziffert, dieser ist gegenüber dem Q1 2025 damit um 4 Prozent gesunken. Der Gewinn pro Aktie beträgt 0,52 Dollar (-2 %).
Bruce Broussard, Interim-CEO von
HP, freut sich über ein starkes erstes Quartal, spricht aber auch davon, "mit branchenweiten Herausforderungen konfrontiert" zu sein. Finanzchefin Karen Parkhill geht im Anschluss auf die aktuell wohl grösste dieser Challenges ein: "Nach nur einem Quartal in einem dynamischen Umfeld, das durch steigende Speicherkosten gekennzeichnet ist, halten wir an unserem Ausblick für das Gesamtjahr fest, gehen jedoch derzeit davon aus, dass die Ergebnisse eher am unteren Ende unserer Spanne liegen werden."
Im Rahmen der Verkündung der Ergebnisse ging Parkhill auch auf die die Erwartungen ein, die HP hinsichtlich der Speicherkrise hat: Die Speicherpreise lägen heute bereits beim ungefähr doppelten Preis als im vorangegangenen Quartal, und die CFO rechnet mit einem weiteren, steilen Anstieg. Mit dem Höchstpunkt rechnet Parkhill erst in der zweiten Jahreshälfte (
via "CRN").
(win)