Meta plant 20 Prozent der Belegschaft zu entlassen
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Meta plant 20 Prozent der Belegschaft zu entlassen

Meta plant weitreichende Entlassungen, die 20 Prozent oder mehr der Belegschaft betreffen könnten. Der Konzern will damit hohe KI-Investitionen abfedern und sich auf mehr Effizienz durch KI vorbereiten.
18. März 2026

   

Meta will mit einem grossen Stellenabbau die Kosten für den Ausbau seiner KI-Infrastruktur ausgleichen und sich auf effizientere, KI-gestützte Arbeitsabläufe einstellen. Darüber berichtet "Reuters" (Paywall) unter Berufung auf drei mit der Angelegenheit vertraute Quellen. Demnach könnten 20 Prozent oder mehr der Belegschaft betroffen sein. Ein Termin für die Kürzungen steht laut den Quellen noch nicht fest, auch das genaue Ausmass ist noch offen.

Laut Bericht hat die Konzernspitze andere leitende Angestellte bereits über die geplanten Sparmassnahmen informiert und sie angewiesen, mit der Planung zu beginnen. Meta-Sprecher Andy Stone sagt gegenüber der Nachrichtenagentur lediglich, es handle sich um einen "spekulativen Bericht über theoretische Ansätze".


Sollte sich Meta auf die Marke von 20 Prozent festlegen, wäre es der grösste Stellenabbau seit der Umstrukturierung Ende 2022 und Anfang 2023. Gemäss dem letzten Jahresbericht beschäftigte das Unternehmen per 31. Dezember knapp 79'000 Mitarbeitende. Im November 2022 strich Meta bereits 11'000 Stellen (IT Reseller berichtete), rund vier Monate später kündigte der Konzern weitere 10'000 Entlassungen an. (dow)


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