Im Quartal bis zum 26. Februar setzte der Speicherchip-Hersteller
Micron 23,86 Milliarden US-Dollar um. Das entspricht einem Umsatzplus von 196 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 12,20 US-Dollar, was einem Anstieg von 682 Prozent entspricht. Analysten hatten mit 19,97 Milliarden US-Dollar Umsatz und 9,19 US-Dollar je Aktie gerechnet. Damit lag das Unternehmen sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn je Aktie klar über dem Konsens.
Für das laufende Quartal stellt Micron einen bereinigten Gewinn je Aktie von 19,15 US-Dollar bei einem Umsatz von 33,5 Milliarden US-Dollar in Aussicht. Der Analystenkonsens liegt deutlich tiefer und rechnet mit 12,03 US-Dollar je Aktie sowie 24,29 Milliarden US-Dollar Umsatz. Zum Vergleich: Im Vorjahresquartal hatte Micron einen bereinigten Gewinn je Aktie von 1,91 US-Dollar bei 9,3 Milliarden US-Dollar Umsatz gemeldet.
CEO Sanjay Mehrotra führte die Entwicklung auf starke Nachfrage, ein knappes Angebot in der Branche und die eigene Umsetzung zurück. "Micron hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres neue Rekorde bei Umsatz, Bruttomarge, Gewinn je Aktie und freiem Cashflow erzielt, was auf ein starkes Nachfrageumfeld, ein knappes Angebot in der Branche und unsere starke Umsetzung zurückzuführen ist, und wir erwarten auch im dritten Quartal des Geschäftsjahres wieder signifikante Rekorde", sagte Mehrotra. Zudem kündigte das Unternehmen eine Erhöhung der Quartalsdividende um 30 Prozent an.
An der Börse reagierte die Aktie nachbörslich dennoch leicht negativ und fiel um etwas mehr als 1 Prozent.
(dow)