OpenAI und Anthropic haben ihre Zusammenarbeit mit grossen Finanzinvestoren weiter ausgebaut, um die Verbreitung ihrer Technologien in der Wirtschaft über Joint Ventures gezielt zu beschleunigen. Wie die Nachrichtenagentur "Bloomberg"
berichtet, konnte sich
OpenAI mehr als vier Milliarden US-Dollar von Investoren wie TPG, Brookfield Asset Management, Advent und Bain Capital sichern. Mit dem Kapital soll ein Joint Venture namens The Deployment Company aufgebaut werden, das Firmen (wie der Name schon verrät) bei der Implementierung von OpenAIs KI-Software unterstützt. OpenAI soll die Mehrheit der Anteile halten und die Kontrolle behalten.
Parallel dazu treibt auch Anthropic seine Expansion im Business-Bereich voran. Laut dem "Wall Street Journal"
gründet das KI-Unternehmen gemeinsam mit Blackstone, Goldman Sachs und weiteren Partnern ebenfalls ein Joint Venture. Ziel ist es, den Einsatz von Claude in Unternehmen zu fördern. Insgesamt sollen rund 1,5 Milliarden US-Dollar investiert werden.
Anthropic, Blackstone und Hellman & Friedman planen demnach jeweils Investitionen von etwa 300 Millionen US-Dollar, während Goldman Sachs rund 150 Millionen US-Dollar beisteuert.
Hintergrund der Initiativen ist die einerseits stark steigende Nachfrage nach KI-Anwendungen, andererseits ist der Weg zum Praxiseinsatz der Technologie aber oft noch steinig. Die Zusammenarbeit mit den Finanzfirmen könnte einen gezielten Zugang zu zahlreichen Unternehmen schaffen, um die Verbreitung der KI-Lösungen zu steigern.
(sta)