Hersteller von PC-Mainboards kämpfen derzeit mit rückläufigen Verkaufszahlen. Dies berichtet das taiwanische Branchenportal "
Digitimes" (via "
PC Gamer"). Demnach sollen Unternehmen wie
MSI,
Gigabyte und ASRock im Jahr 2026 deutlich weniger Mainboards verkaufen als im Vorjahr.
Als wesentliche Ursache nennt der Bericht die anhaltend hohen Preise für Komponenten wie DRAM-Speicher durch die enorme Nachfrage nach Speicherressourcen im KI-Bereich. Dies macht Komponenten wie Arbeitsspeicher, Grafikkarten und weitere Hardwarekomponenten für Gaming- und Consumer-PCs deutlich teurer.
Laut "Digitimes" führt die Preisentwicklung dazu, dass viele Nutzer geplante PC-Upgrades verschieben. Gleichzeitig fehle es im Gaming-Segment derzeit an neuen Technologien oder Hardware-Generationen, die zusätzliche Kaufanreize schaffen könnten.
Besonders deutlich soll der Rückgang beim Marktführer
Asus ausfallen. "Digitimes" zufolge lieferte das Unternehmen 2025 noch rund 15 Millionen Mainboards aus. Für 2026 werde mit deutlich tieferen Stückzahlen gerechnet – anvisiert würden derzeit 10 Millionen, die tiefste Zahl seit einer Dekade. Bei Gigabyte und MSI ist die Rede von rund 8,5 Millionen Mainboards, was einem Minus von je rund 25 Prozent entsprechen würde.
(mw)