Der globale Smartphone-Markt hat im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von 117 Milliarden US-Dollar erzielt. Das entspricht einem Wachstum von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie
aus Zahlen von Counterpoint Research hervorgeht. Gleichzeitig gingen die Auslieferungen von Smartphones zurück.
Treiber dieser Entwicklung waren laut den Marktforschern steigende Durchschnittspreise und eine stärkere Nachfrage im Premiumsegment. Der durchschnittliche Verkaufspreis für ein Smartphone erhöhte sich im Jahresvergleich um 12 Prozent auf 399 US-Dollar und erreichte damit einen Höchstwert für ein erstes Quartal. Hintergrund sind in erster Linie höhere Komponentenpreise und Engpässe bei Speicherbausteinen.
Apple verzeichnete unter den grossen Herstellern das stärkste Umsatzwachstum. Die Erlöse stiegen im ersten Quartal um 22 Prozent gegenüber Vorjahr. Zudem erreichte das Unternehmen im ersten Quartal einen Marktanteil von 21 Prozent bei den weltweiten Smartphone-Auslieferungen. Besonders gefragt gewesen seien das iPhone 17 (Bild) sowie das iPhone 17 Pro Max.
Apple habe seine Preise im Vergleich zur Konkurrenz weitgehend stabil gehalten.
Samsung belegte im Q1 den zweiten Platz bei Umsatz und Auslieferungen. Der Marktanteil beim Umsatz lag bei 18 Prozent. Während die Stückzahlen stabil blieben, stieg der durchschnittliche Verkaufspreis um 4 Prozent.
Xiaomi verzeichnete unter den fünf grössten Herstellern den stärksten Rückgang. Die Auslieferungen sanken um 19 Prozent, der Umsatz um 18 Prozent. Counterpoint führt dies auf die starke Präsenz des Unternehmens im Einstiegs- und Mittelklassebereich zurück.
(mw)