Hitachi geht mit seinem neuen Schweizer Standort nach Otelfingen ZH. Dort sollen zuerst 1200, später dann bis zu 3000 Arbeitsplätze entstehen. Leer aus geht hingegen Wettingen AG. Bis zuletzt haben sich die beiden Gemeinden ein Rennen um den neuen Standort des japanischen Technologieunternehmens geleistet.
Otelfingen konnte
Hitachi unter anderem mit bestehenden Gebäuden und einem eigenen Bahnhof überzeugen. Der Aargau verliert damit jedoch rund 1000 bestehende Arbeitsplätze, die nach Otelfingen wandern. "Unser Ziel war es, die rund 1000 betroffenen Arbeitsplätze im Kanton zu halten und die Region als Arbeitsstandort und Lebensraum weiterzuentwickeln. Wir bedauern, dass diese Arbeitsplätze nicht im Kanton Aargau gesichert werden konnten", erklärt Verena Rohrer, Leiterin der Standortförderung Aargau.
"Der Gemeinderat ist hocherfreut über diesen Entscheid. Hitachi ist ein Konzern, der hervorragend zur erarbeiteten Industriestrategie und zum Narrativ Energy und Materials Hub passt", heisst es wiederum seitens der Gemeinde Ofelfingen. Die Ansiedlung von Hitachi stärke den Wirtschaftsstandort Otelfingen aber auch der ganzen Region. Sie schaff neue Chancen und unterstreiche die positive Entwicklung der Gemeinde.
(sta)