Wie die Marktforscher von IDC melden, wurden im ersten Quartal rund um den Globus Server im Wert von 122,6 Milliarden Dollar verkauft, womit das Volumen vom Vorjahresquartal um 30,4 Prozent übertroffen wurde. Die hohen Umsätze würden KI-getriebene Infrastruktur-Investitionen reflektieren, welche nicht mehr zyklisch, sondern trotz Komponentenverknappung immer mehr anhaltend verlaufen würden, begründet IDC die Entwicklung.
Wie die Aufsplittung der Umsätze nach Server-Architekturen zeigt, war es ausschliesslich das Non-x86-Segment, das für das Wachstum verantwortlich zeichnete. Hier haben sich die Einnahmen innert Jahresfrist mehr als verdoppelt und kletterten um 107,6 Prozent auf 58,7 Milliarden Dollar. Umgekehrt entwickelte sich der x86-Servermarkt: Hier fielen die Umsätze im ersten Quartal um 2,9 Prozent auf 63,9 Milliarden Dollar.
Die Liste der umsatzstärksten Serverhersteller wurde im Q1 einmal mehr angeführt von
Dell. Die Texaner konnten ihre Umsätze gegenüber dem Vorjahr um über 244 Prozent steigern, wodurch der Marktanteil auf 16,5 Prozent kletterte. Ebenfalls gehörig zulegen konnte
Supermicro auf dem zweiten Platz. Hier stiegen die Einnahmen um fast 129 Prozent, wodurch der Marktanteil auf 7,6 Prozent verbessert werden konnte. Die nachfolgenden Plätze werden von IEIT Systems und
Hewlett Packard Enterprise mit Marktanteilen von 3,3 und 3 Prozent belegt.
(rd)