Mobilezone schliesst das erste Halbjahr 2026 mit einem Umsatzplus ab. Wie das Unternehmen mitteilt, beziehen sich die Ergebnisse nach dem Verkauf des Deutschlandgeschäfts ausschliesslich auf die fortgeführten Aktivitäten in der Schweiz. Der Nettoumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr von 122,0 auf 127,2 Millionen Franken (+4,2%). Das bereinigte EBITDA erhöhte sich von 19,1 auf 19,6 Millionen Franken und erreichte damit einen neuen Halbjahres-Höchstwert. Der bereinigte Konzerngewinn sank derweil von 13,8 auf 12,8 Millionen Franken.
Seit Anfang Juni gehört auch die AK Group mit
Apfelkiste.ch und Marein zu
Mobilezone ("IT Reseller"
berichtete). Im ersten Monat steuerte die übernommene Gruppe 8,8 Millionen Franken zum Umsatz bei. "Neben der Entwicklung des MVNO-Geschäfts war das Highlight des ersten Halbjahres die Akquisition von Apfelkiste und Marein", sagt Markus Bernhard, Exekutiver Delegierter des Verwaltungsrats.
Positiv entwickelte sich zudem das MVNO-Geschäft mit TalkTalk und Digital Republic. Die Zahl der aktiven Postpaid-Abos wuchs innerhalb von sechs Monaten von 219’900 auf 243’100 (+10,6%). Der Umsatz erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode von 22,0 auf 24,1 Millionen Franken (+9,8%). Auch die Refurbished-Marke Jusit legte zu und verkaufte 12’700 Geräte. Im ersten Halbjahr 2025 waren es noch 10’600 Geräte gewesen (+19,8%).
Für das Gesamtjahr hält
Mobilezone an der EBITDA-Prognose von 50 bis 57 Millionen Franken fest. Im MVNO-Geschäft zeigt man sich etwas zuversichtlicher und hebt das Ziel für die Zahl der Postpaid-Abos von 250’000 auf rund 260’000 an. Für 2028 stellt Mobilezone weiterhin ein EBITDA von 70 Millionen Franken in Aussicht.
Bei Mobilezone kommt es zudem zu einer Veränderung in der Geschäftsleitung. COO Lars Keller verlässt das Unternehmen per 30. November 2026 und wechselt Anfang 2027 als Leiter Postnetz zur Schweizerischen Post ("IT Reseller"
berichtete). Künftig besteht die Geschäftsleitung aus CEO Roger Wassmer und CFO Bernhard Mächler.
(dow)