Die
Adesso Group hat ihren Umsatz im ersten Halbjahr 2026 um 13 Prozent auf 794,3 Millionen Euro gesteigert. Das EBITDA legte überproportional um 21 Prozent auf 45,8 Millionen Euro zu, womit die EBITDA-Marge von 5,4 auf 5,8 Prozent stieg. Das Konzernergebnis blieb mit minus 7,2 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Im zweiten Quartal erhöhte sich der Umsatz um 12 Prozent auf 396,2 Millionen Euro, während das EBITDA um 9 Prozent auf 18,8 Millionen Euro zurückging.
Überdurchschnittlich entwickelte sich wiederum das Geschäft in der Schweiz. Die zweitgrösste Landesgesellschaft von Adesso erzielte ein Umsatzplus von 16 Prozent. Nach Branchen verzeichneten insbesondere Utilities mit 32 Prozent, Insurance mit 22 Prozent, Retail mit 15 Prozent und Banking mit 14 Prozent deutliche Zuwächse. Lediglich das Automotive-Geschäft blieb hinter dem Vorjahr zurück.
An Bedeutung gewinnt laut Adesso zudem das Geschäft mit generativer KI. GenAI-bezogene Projekte trugen im ersten Halbjahr 73,7 Millionen Euro zum Auftragseingang bei. Insgesamt beauftragten 72 Konzernkunden in sieben europäischen Ländern entsprechende Projekte, wobei 44 Prozent des Volumens auf Neugeschäft entfielen. Mit der Übernahme des KI-Spezialisten Omni baut Adesso ausserdem sein Angebot für die automatisierte Schadenbearbeitung in der Versicherungsbranche aus.
Für das Gesamtjahr bestätigt der Vorstand seine Prognose. Erwartet wird ein Umsatz von 1,6 bis 1,7 Milliarden Euro bei einem EBITDA zwischen 130 und 150 Millionen Euro. Unterstützend soll sich insbesondere die seit Mitte des zweiten Quartals verbesserte Auslastung der Mitarbeitenden auswirken.
(sta)