Zwischen April und Juni wurden auf dem europäischen Kontinent mit 35 Millionen Geräten laut einer Counterpoint-Erhebung 10 Prozent weniger Smartphones abgesetzt als in der Vorjahresperiode. Letztmals wurde ein so tiefes Absatzvolumen in einem zweiten Quartal vor drei Jahren erreicht, wie die Studienverfasser festhalten. Als Grund für die Entwicklung führt Counterpoint höhere Komponentenkosten ins Feld, die zu höheren Endverkaufspreisen geführt hätten. Hinzu kommt eine schwache Nachfrage auf der Konsumentenseite.
Die beiden marktführenden Hersteller
Samsung und
Apple konnten ihre Position derweil deutlich ausbauen. So steigerten die Südkoreaner ihren Marktanteil innert Jahresfrist von 31 auf 34 Prozent, während Apples Anteil sogar von 25 Prozent auf ebenfalls 34 Prozent kletterte. Federn lassen mussten derweil die chinesischen Anbieter wie
Xiaomi,
Oppo oder
Honor, deren kumulierter Marktanteil von 29 auf 22 Prozent nachgab.
Was die weitere Entwicklung anbelangt, gehen die Counterpoint-Analysten davon aus, dass in den kommenden Quartalen mit weiteren Rückgängen zu rechnen sei. Hingegen geht man im Fall von Apple davon aus, dass der Konzern auf absehbare Zeit deutlich besser abschneiden wird als der Rest des Marktes.
(rd)