Google hat in den vergangenen Monaten ein Angebot für freiwillige Abfindungen auf mehrere Länder ausgeweitet. Das Unternehmen
bestätigte gegenüber "Reuters", dass es seit Juni Mitarbeitenden in Kanada, Frankreich, Deutschland, Japan und der Schweiz entsprechende Abfindungspakete bei einem freiwilligen Austritt anbietet. Hintergrund sind die hohen Ausgaben im Zuge des KI-Booms und die Anforderung, Kosten an anderer Stelle einzusparen. Einen ähnlichen Schritt hat erst vor wenigen Tagen Microsoft angekündigt ("IT Reseller"
berichtete).
Google hatte vergleichbare Pakete bisher primär in den USA sowie in Grossbritannien angeboten. Nun können sich wohl auch Mitarbeitende in der Schweiz für einen freiwilligen Abschied entscheiden. So hatte
Google das Paket hierzulande bereits im vergangenen Juni angekündigt, bis Juli hatten die entsprechenden Angestellten laut "Reuters" Zeit, sich zu entscheiden. Das Angebot sah demnach ein Monatsgehalt pro Dienstjahr bei einer Höchstgrenze von zwölf Monaten vor.
Nicht genannte Quellen bestätigten "Reuters", dass mehrere Schweizer Mitarbeitende die Abfindung angenommen hätten. Um wie viele der rund 5000 Angestellten in der Schweiz es sich aber genau handelt, ist jedoch nicht bekannt. Explizit ausgenommen von den Massnahmen scheint wiederum die KI-Sparte Deepmind zu sein.
(sta)