KI in CH-Unternehmen oft auf simple Use Cases beschränkt
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KI in CH-Unternehmen oft auf simple Use Cases beschränkt

Eine neue Studie zur KI-Maturität von Schweizer Unternehmen zeigt, dass künstliche Intelligenz in vielen Organisationen erst punktuell zum Einsatz kommt. Bei Strategie, Integration und Governance zeigt sich Aufholbedarf.
9. Februar 2026

   

Die AI Maturity Study 2026, durchgeführt von Ti&m und der Hochschule Luzern, analysiert den Stand der KI-Nutzung in Schweizer Unternehmen. KI ist demnach in der Schweizer Wirtschaft angekommen, aber meist nur vorsichtig und punktuell für einfache, risikoarme Anwendungsfälle. Dabei seien Grossunternehmen voraus, während KMU grösstenteils als Follower agierten: Die AI Maturity hänge stark von Unternehmensgrösse und Branche ab. Der Wille zu Investitionen in KI wachse dagegen trotz bisher begrenzter Erträge stark.

Eingesetzt wird künstliche Intelligenz aktuell vor allem im Marketing und im Kundenservice. Über 70 der teilnehmenden Firmen investieren dabei weniger als 5 Prozent ihres IT-Budgets in KI, wollen das Spending jedoch deutlich erhöhen. Umsatzwachstum bringt KI demnach bisher nicht, aber sie bringt Effizienzgewinne. Die als zentral genannten Risiken sind Datenschutz, Halluzinationen und Abhängigkeiten von Cloud-Providern.


Neben den Ergebnissen der Umfrage liefert die Studie Empfehlungen zum Einsatz von KI in Schweizer Unternehmen. So sollen Unternehmen KI strategisch verankern, bevor sie komplexe Anwendungsfälle angehen. KMU profitieren dabei besonders von soliden Strukturen punkto Governance und Grundlagen und effizienten Anwendungsfällen. Grossunternehmen dagegen sollen verstärkt auf Innovations- und Wachstumsorientierte Use Cases setzen. Zentral für einen nachhaltigen Erfolg sind in allen Fällen eine systematische Analyse von Risiken und Vorteilen sowie eine passende Sourcing-Strategie. (ubi)


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