Adesso hat seine Cloud-Kompetenzen seit Anfang 2026 im neuen Geschäftsbereich Cloud (Business Line Cloud) gebündelt. Ziel ist es, Kunden herstellerneutral mit individuellen Multi-Cloud-Strategien unterstützen zu können, von der Architektur bis zum Betrieb. Im Mittelpunkt steht laut dem IT-Dienstleister die Frage, welcher Souveränitätsgrad für welche Anwendung tatsächlich notwendig ist – und wie sich unterschiedliche Plattformen sinnvoll kombinieren lassen.
Die Leitung des neuen Geschäftsbereichs übernimmt Alwin Penner (Bild) als Global Head of Cloud. "Es gibt keinen festen Sollwert für digitale Souveränität", erklärt Penner. "Jede Organisation hat ein eigenes Anforderungsprofil. Entscheidend ist, den passenden Grad an Kontrolle, Innovation und Kosten je nach Workload strukturiert zu definieren und daraus eine tragfähige Architektur abzuleiten." Um das optimal abbilden zu können, schaffe Adesso nun einen entsprechenden Geschäftsbereich. "Wir nehmen unseren Kunden die Komplexität ab, damit sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können: ihr Kerngeschäft und die Entwicklung innovativer Lösungen."
Mark Lohweber, CEO von
Adesso, ergänzt: "Wir beobachten aktuell einen klaren Wandel: weg von pauschalen Plattformentscheidungen hin zu strategischer Entscheidungsfähigkeit. Unternehmen wollen Innovation ermöglichen und gleichzeitig Risiken kontrollieren. Die Bündelung unserer Cloud-Kompetenzen ist daher ein konsequenter Schritt, um Kunden genau diese Handlungsfreiheit zu eröffnen."
(sta)