Im Jahr 2026 sollen die weltweiten Ausgaben für Dienste aus der Public Cloud die Marke von einer Billion US-Dollar überschreiten. Das entspricht laut den Analysten von IDC einem Wachstum von 21 Prozent zum Vorjahr. Und bis 2029 soll sich das Gesamtvolumen gar verdoppeln, getrieben von den beiden Bereichen Software-as-a-Service (SaaS) und Platform-as-a-Service (PaaS).
Das Gros der Ausgaben entfällt auf die Vereinigten Staaten mit 647 Milliarden Dollar, Westeuropa steuert wiederum 255 Milliarden Dollar bei, wobei IDC für die Region ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 20 Prozent über die nächsten fünf Jahre prognostiziert.
Federführend sind 2026 vor allem die drei Branchen Bankwesen, Software- und Informationsdienstleistungen sowie Einzelhandel. Sie werden die grössten Investitionen tätigen. So modernisieren gerade Bankinstitute aktuell ihre Kernsysteme und setzen KI-gesteuerte Risiko-, Betrugs- und Echtzeit-Bankdienstleistungen ein. Aber auch der Bereich Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung ist auf Wachstumskurs. Höhere Verteidigungsbudgets und geopolitische Spannungen treiben laut IDC Investitionen in sichere Cloud-Plattformen voran, die Analysen, KI-gestützte Informationen und missionskritische Systeme unterstützen.
"Die Ausgaben für öffentliche Clouds werden weiter steigen, da die Cloud-Migration nach wie vor von zentraler Bedeutung für Agilität, Ausfallsicherheit und Effizienz ist", erklärt Andrea Minonne, Research Manager bei
IDC. "In der Luft- und Raumfahrt sowie im Verteidigungsbereich treiben höhere Budgets und zunehmende geopolitische Spannungen die Nachfrage nach sicheren, cloudbasierten Plattformen, die fortschrittliche Analysen und missionskritische Systeme unterstützen."
(sta)