Bei
Snap, dem Unternehmen hinter Snapchat, steht ein grösserer Stellenabbau bevor. Wie "Engadget" unter Berufung auf ein Memo von Snap-CEO Evan Spiegel
schreibt, sollen rund 1000 Mitarbeitende entlassen werden. Das entspricht in etwa 16 Prozent der Belegschaft von Snap. Gleichzeitig sollen 300 offene Stellen nicht besetzt werden.
CEO Evan Spiegel bezeichnet den Schritt laut "Engadget" als sehr schwierig, verwies jedoch darauf, dass sich so mehr als 500 Millionen US-Dollar einsparen lassen. Als einen der Treiber für die Restrukturierung nennt Spiegel in dem Memo offenbar den zunehmenden Einsatz von KI. Teams könnten dank neuer KI-Werkzeuge repetitive Aufgaben reduzieren, Entwicklungsprozesse beschleunigen und die Unterstützung für Nutzerinnen und Nutzer, Werbekunden sowie Partner verbessern. Interne Teams hätten KI bereits in mehreren Bereichen eingesetzt, darunter beim Bezahlangebot Snapchat+, bei der Werbeplattform sowie bei Optimierungen der Infrastruktur von Snap Lite.
Snap hatte laut "Engadget" bereits 2022 rund 20 Prozent der Belegschaft entlassen. Auch in den Jahren 2023 und 2024 folgten weitere Kürzungen.
(mw)