Intels Aktie legte am gestrigen Donnerstag um die 10 Prozent zu. Dies, nachdem US-Präsident Donald J. Trump auf seiner Truth-Social-Plattform
erklärte,
Intel habe ein Abkommen mit
Apple geschlossen. Dabei soll Apple zugesichert habe, künftig Chips von Intel in den USA designen und fertigen zu lassen. Konkrete Details zu einer möglichen Vereinbarung nannte der US-Präsident nicht.
In seinem Beitrag bezeichnet Trump die Rückkehr der Halbleiterproduktion in die USA als Ziel seiner Wirtschaftspolitik. Er verweist zudem darauf, dass bereits Nvidia zugestimmt habe, erste Chipgenerationen mit Intel fertigen zu lassen, genauso wie Elon Musk seine TerraFab in den USA baue. Gleichzeitig beklagt Trump in seinem Beitrag, frühere Regierungen hätten zugelassen, dass die USA ihre Halbleiterproduktion an Taiwan und andere Länder verloren hätten. Zölle seien aus seiner Sicht notwendig, um die Industrie zurück in die Vereinigten Staaten zu holen.
Darüber, dass Intel künftig Chips für Apple fertigen soll, wurde schon länger spekuliert, eine offizielle Ankündigung steht aber bis heute aus. Die US-Regierung hatte sich im vergangenen Sommer mit 100 Milliarden Dollar an Intel beteiligt und rund 10 Prozent der Aktien des Chip-Bauers übernommen.
(mw)