Intel investiert 5 Milliarden Euro in irische Halbleiterfabrik
Quelle: Intel

Intel investiert 5 Milliarden Euro in irische Halbleiterfabrik

Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen baut Intel einen Produktionsstandort in Irland massiv aus. Investitionen über 5 Milliarden Euro sollen die Kapazitäten stärken, um die aktuell hohe Chip-Nachfrage bedienen zu können.
14. Juli 2026


Intel greift tief in die Tasche: Der Chip-Riese hat Investitionen in Höhe von 5 Milliarden Euro (5,7 Milliarden US-Dollar) in seinen Standort Leixlip (Bild) in Irland angekündigt. Mit dieser Summe soll die nächste Phase des Kapazitätsausbaus eingeleitet werden, um die weltweite Halbleiter-Nachfrage im Zuge des KI-Booms bedienen zu können. Der Ausbau kommt vor allem der Produktion von Intel Xeon 6-Chips und Intel Xeon-Chips der nächsten Generation auf Basis des Intel 3-Nodes zugute.

Intel hat das Projekt bereits Anfang 2026 begonnen und will es im kommenden Jahr abschliessen. Geplant sind die Modernisierung bestehender Fertigungsanlagen sowie der Aufbau neuer Anlagen. "Indem wir in unsere bestehenden Fertigungsanlagen mit modernster Technologie investieren und hochmoderne Anlagen installieren, steigern wir nicht nur die Produktion wichtiger Produkte wie Xeon 6 und Intel Xeon-Prozessoren der nächsten Generation, die auf Intel 3 basieren, sondern stellen auch sicher, dass Irland an der Spitze der weltweit fortschrittlichsten Fertigungsökosysteme bleibt, und stärken gleichzeitig die Rolle der Region in der globalen Technologielandschaft", erklärt Naga Chandrasekaran, Executive Vice President, Chief Technology and Operations Officer und General Manager von Intel Foundry.


Mit den aktuellen Investitionen entscheidet sich Intel für Ausbau statt Neubau. Die milliardenschweren Pläne für eine Fabrik im deutschen Magdeburg hatte der Konzern im vergangenen Jahr hingegen gekippt ("IT Reseller" berichtete). Der irische Standort soll nun dazu beitragen, nicht nur die regionalen Fertigungskapazitäten zu stärken, sondern auch einen Beitrag zu den Zielen der Europäischen Union im Bereich der technologischen Souveränität leisten, um eine "widerstandsfähige, heimische Versorgung mit Spitzenprozessoren" sicherzustellen. (sta)


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