Die weltweiten Ausgaben der Endanwender für KI-Modelle und -Plattformen werden sich im Jahr 2026 voraussichtlich auf 64 Milliarden US-Dollar belaufen. Das entspricht laut den Analysten von Gartner einem Plus von 63,4 Prozent im Vergleich zu 39 Milliarden Dollar im Vorjahr. Allein die Ausgaben für GenAI-Modelle sollen demnach um 117 Prozent zulegen, die Investitonen in KI-Plattformen immerhin um 36,9 Prozent.
Gleichzeitig gilt: "Die KI-Budgets von Unternehmen werden immer genauer unter die Lupe genommen, wobei der Fokus verstärkt auf Nutzungseffizienz, Kostenkontrolle und messbaren Ergebnissen liegt", sagte Arunasree Cheparthi, Senior Principal Research Analyst bei
Gartner. "Die Ausgaben verlagern sich hin zu Anbietern, die einen klaren Mehrwert in Bezug auf Kosten, Latenz, Leistung und Zuverlässigkeit nachweisen können." Das verschaffe jenen Anbietern einen Vorteil, die entsprechende Transparenz bei Kosten und Performance bieten, um so Verwaltung und Optimierung der KI-Tools zu erleichtern.
Diese wachsenden Anforderungen setzen die Anbieter aber gleichzeitig unter Druck. "Langfristig werden diejenigen Anbieter die grössten Gewinner sein, die Unternehmen dabei unterstützen, zu steuern, wo und wie KI im gesamten Unternehmen eingesetzt wird", so Cheparthi. "Da immer mehr Modelle auf den Markt kommen und nutzungsbasierte Preisgestaltung immer schwerer vorhersehbar wird, werden sich Käufer Plattformen zuwenden, die ihnen helfen, die richtigen Tools auszuwählen, die Leistung zu überwachen, Richtlinien durchzusetzen und die Kosten unter Kontrolle zu halten."
(sta)