Der Datenbankkonzern
Oracle hat die Ergebnisse für das per Ende August abgeschlossene erste Geschäftsquartal veröffentlicht und kommt mit den Ergebnissen knapp über den Markterwartungen zu liegen.
Im Berichtsquartal erzielte Oracle einen Umsatz von 19,35 Milliarden, womit das Vorjahresergebnis um fast 30 Prozent übertroffen wurde. Das Wachstum wurde fast ausschliesslich im Cloud-Bereich erzielt, wo die Einnahmen innert Jahresfrist um 62 Prozent auf 11,6 Milliarden Dollar gesteigert werden konnten. Talwärts entwickelten sich derweil die Software-Umsätze, die um 3 Prozent auf noch 5,55 Milliarden Dollar nachgaben.
Unter dem Strich wies Oracle einen Quartalsgewinn von knapp 4,8 Milliarden Dollar oder 1,92 Dollar pro Aktie ohne Sonderposten aus gegenüber 2,9 Milliarden im Vorjahresquartal. Die Marktbeobachter gingen im Durchschnitt von einem Quartalsumsatz von 19,14 Milliarden Dollar bei einem Gewinn von 1,74 Dollar pro Oracle-Aktie aus.
Da das Management auch die Gewinnprognose fürs laufende Geschäftsjahr anheben konnte, konnte die Aktie von den Meldungen profitieren und der Wert der Oracle-Papiere stieg im nachbörslichen Handel um gut 6 Prozentpunkte. Seit Jarhesbeginn konnten die Titel nur marginal dazugewinnen.
(rd)