Teamviewer hat im zweiten Quartal 2026 einen Umsatz von 182,7 Millionen Euro erzielt. Das sind 1,4 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahresquartal. Die jährlich wiederkehrenden Umsätze blieben währungsbereinigt derweil auf Vorjahresniveau. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres setzte Teamviewer 365,9 Millionen Euro um, ein Minus von 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Reingewinn stieg im zweiten Quartal um 33 Prozent auf 30,1 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr erhöhte er sich um 23 Prozent auf 64,3 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA lag im zweiten Quartal bei 78,9 Millionen Euro, was einer Marge von 43,2 Prozent entspricht.
Im Enterprise-Geschäft stiegen die wiederkehrenden Umsätze um 8,3 Prozent. Laut Teamviewer wurde das Wachstum insbesondere durch eine Erholung im Geschäft mit Digital Employee Experience, kurz DEX, sowie die zunehmende Verbreitung der Plattform Teamviewer One getragen. Mehrere grössere Kunden hätten bestehende Verträge verlängert, erweitert oder auf längerfristige Vereinbarungen umgestellt, so
Teamviewer. Im Geschäft mit KMU sollen sich die Kundenabgänge nach Unternehmensangaben zunehmend stabilisiert haben.
Für das Gesamtjahr 2026 bestätigte das Unternehmen seine bisherige Prognose. Konkrete Angaben zum erwarteten Umsatz und Ergebnis für das dritte Quartal wurden nicht gemacht. Teamviewer rechnet jedoch mit einer Beschleunigung der Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr.
(mw)