Zahlungsdienstleister
Paypal erzielte
im zweiten Quartal 2026 einen Umsatz von 8,68 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Reingewinn sank derweil um 12 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar. Der Gewinn pro Aktie ging um 1 Prozent auf 1.38 Dollar zurück, was aber über den Erwartungen der Analysten lag, die mit 1.28 Dollar rechneten, wie "Yahoo Finance"
schreibt. Auch beim Umsatz liegt Paypal über den Erwartungen von 8,47 Milliarden Dollar.
Das gesamte Zahlungsvolumen erhöhte sich im Jahresvergleich um 10 Prozent auf 486,4 Milliarden Dollar. Die Zahl der abgewickelten Zahlungstransaktionen stieg um 8 Prozent auf 6,8 Milliarden, während die Zahl der aktiven Kundenkonten mit 439 Millionen nahezu unverändert blieb.
Bei der jüngsten Publikation der Quartalszahlen handelt es sich um den ersten Quartalsbericht seit dem
Übernahmeangebot seitens Zahlungsabwickler Stripe und Advent. Laut "
Wall Street Journal" (Paywall, wie "
Heise.de") soll sich Paypal bei der Publikation der Zahlen nicht konkret zum Angebot geäussert haben, zeigte sich grundsätzlich aber offen für eine Übernahme respektive für die Prüfung eines Angebots. Gleichzeitig soll der neue CEO Enrique Lores klargemacht haben, dass der Fokus darauf liege, den Turn-around aus eigener Kraft zu schaffen. Die jüngsten Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass die ersten Schritte hier gemacht wurden.
Gleichzeitig ist Paypal für das laufende Quartal wenig euphorisch. Für das dritte Quartal erwartet Paypal einen leichten Rückgang des Gewinns je Aktie gegenüber dem Vorjahr. Die Paypal-Aktie hat nachbörslich leicht nachgegeben.
(mw)