Im ersten Quartal 2026 wurden weltweit 298 Millionen Smartphone-Displays an den Refurbished-Markt geliefert, 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Das geht aus Zahlen der Marktforscher von
Omdia hervor. An Smartphone-Hersteller gingen im gleichen Zeitraum 289 Millionen Panels.
Als Grund nennen die Marktforscher die schwache Nachfrage nach neuen Smartphones. Wegen der hohen Speicherpreise haben die Hersteller ihre Produktionspläne gekürzt. Omdia rechnet 2026 deshalb mit einem Rückgang der Displaynachfrage für neue Smartphones um 12 Prozent. Da die Panelhersteller ihre Produktionskapazitäten nicht ebenso schnell reduzieren können, liefern sie vermehrt in den Refurbished-Markt, um ihre Werke auszulasten.
Auch OLED-Displays finden häufiger den Weg in den Refurbished-Markt. Ihr Anteil an den Panel-Lieferungen stieg innert Jahresfrist von 2 auf 7 Prozent. Wie viele der Displays am Ende tatsächlich in einem aufbereiteten oder reparierten Smartphone landen, lässt sich laut den Marktforschern wegen der verzweigten Lieferkette allerdings nur schwer bestimmen.
(dow)