Speicher verschlingt immer mehr Investitionen der Cloud-Provider
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Speicher verschlingt immer mehr Investitionen der Cloud-Provider

Die Investitionen der grossen Cloud Service Provider in KI-Infrastruktur sollen 2026 um 98 Prozent und 2027 um weitere 50 Prozent steigen. Mit ein Grund für das Wachstum sind die hohen Speicherpreise.
26. August 2026


Die weltweit führenden Cloud Service Provider (CSP) investieren immer grössere Summen in ihre KI-Infrastruktur. Gemäss einer Analyse von Trendforce sollen die Investitionsausgaben 2026 gegenüber dem Vorjahr um 98 Prozent zulegen. Für 2027 rechnen die Marktforscher mit einem weiteren Wachstum um 50 Prozent.

Einen wesentlichen Anteil daran haben die stark gestiegenen Speicherpreise. DRAM und NAND Flash sollen 2026 zusammen bereits 47 Prozent der gesamten Investitionen der CSPs ausmachen. 2027 dürfte dieser Anteil auf 68 Prozent steigen.


Insbesondere bei Server-DRAM haben die Preise deutlich angezogen. Nach einem kumulierten Plus von 64 Prozent im zweiten Halbjahr 2025 erwartet Trendforce für 2026 einen weiteren Anstieg um rund 270 Prozent. Bei Enterprise-SSDs waren es im zweiten Halbjahr 2025 rund 35 Prozent, für 2026 prognostiziert Trendforce ein kumuliertes Plus von 235 Prozent. Auch 2027 dürften die Speicherpreise auf hohem Niveau bleiben. Bei HBM (High Bandwidth Memory) rechnet Trendforce mit Preissteigerungen von 70 bis 140 Prozent.

Neben den Preisen steige auch die benötigte Speichermenge, so die Marktforscher. HBM und RDIMM sollen 2026 zusammen 51 Prozent der ausgelieferten DRAM-Bits ausmachen. Für 2027 erwartet Trendforce bei Server-DRAM und HBM ein Wachstum der Bit-Lieferungen um 27 Prozent. (mw)


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