Im zweiten Quartal erzielten die Serverhersteller laut IDC weltweit ein Umsatzvolumen von 166,3 Milliarden Dollar, so viel wie noch nie in einem Quartal. Im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht dies einem Wachstum von 52 Prozent, während die Einnahmen immerhin 35,7 Prozent über den Q1-Umsätzen zu liegen kamen.
Als dominanten Treiber bezeichnen die Studienverfasser Investitionen in die KI-Infrastruktur. Von den gut 166 Milliarden Dollar entfallen denn auch über 87 Milliarden auf GPU-Server-Umsätze. Ebenfalls auffällig: Dem Umsatzplus von 52 Prozent steht ein Stückzahlenwachstum von lediglich 15,4 Prozent gegenüber. Laut IDC sorgten die gestiegenen Speicherpreise wie auch die Komponentenverknappung für stetig ansteigende Durchschnittspreise. Die Marktforscher gehen davon aus, dass die Preise trotz steigendem Absatzwachstum weiter anziehen werden.
Aus regionaler Perspektive werden mit gut 112 Milliarden Dollar (plus 54,9 %) über 67 Prozent der Serverumsätze in den USA erzielt. Demgegenüber fallen die in Westeuropa erzielten Einnahmen von 9,1 Milliarden Dollar (plus 62,7 %) eher bescheiden aus.
Marktführer
Dell konnte seine Position im zweiten Quartal deutlich stärken. Die Einnahmen kletterten um 165 Prozent auf 22,2 Milliarden Dollar, wodurch sich der Marktanteil von 7,7 auf 13,4 Prozent fast verdoppelte.
Supermicro auf Platz zwei wie auch
Lenovo auf Platz drei konnten ihre Umsätze derweil fast verdoppeln, und die Marktanteile stiegen auf 6,1 respektive 5,1 Prozent. Unterdurchschnittlich performte derweil
Hewlett Packard Enterprise mit einem Umsatzwachstum von 46 Prozent, wodurch sich der Marktanteil auf 3,5 Prozent verringerte.
(rd)