Im dritten Quartal wurden rund um den Globus noch 254,7 Millionen Smartphones verkauft, so aktuelle Zahlen des Marktforschungsinstituts Omdia. Wie die Analysten festhalten, wurden letztmals 2013 in einem Q3 so wenige Geräte ausgeliefert. Als Gründe für die Entwicklung werden insbesondere die steigenden Smartphone-Preise ins Feld geführt, die auf die Nachfrage schlagen.
Aus geografischer Perspektive unterscheidet sich der Smartphone-Markt in Europa mit einem Absatzminus von 19 Prozent nur unwesentlich vom globalen Markt. Kaum Einbussen erlitt derweil der US-Markt, wo die Verkäufe im Q3 im Vorjahresvergleich gerade einmal um einen Prozentpunkt nachgaben.
Auch was die Hersteller anbelangt, litten nicht alle im selben Mass unter der Entwicklung. Marktführer
Samsung etwa büsste mit 57,8 Millionen verkauften Geräten gerade einmal 5 Prozent gegenüber Vorjahr ein, während sich Apples Verkäufe mit 56,5 Millionen abgesetzten iPhones flach entwickelten. Deutlich Federn lassen mussten die chinesischen Anbieter auf den nachfolgenden Rängen. Bei
Xiaomi brach der Absatz mit 30,7 Millionen verkauften Geräten um 29 Prozent ein, während
Oppo und Vivo Absatzrückgänge von 39 respektive 33 Prozent in Kauf nehmen mussten.
(rd)