Intel hat die Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2026 veröffentlicht. Wie der Chiphersteller mitteilt, stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 21 Prozent auf 16,5 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn sank dagegen um 18 Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar. Bereinigt um Sonderposten legte der Gewinn je Aktie von 0,23 auf 0,52 Dollar zu.
Kräftig zulegen konnte
Intel im Geschäft mit Rechenzentren und KI. Die Sparte Data Center and AI verbuchte ein Umsatzplus von 78 Prozent auf 7,3 Milliarden Dollar. Im Bereich Client Computing and Physical AI mit dem PC-Geschäft sanken die Einnahmen dagegen um 5 Prozent auf 8,1 Milliarden Dollar. Intel-Finanzchef David Zinsner geht davon aus, dass die Schwäche im PC-Geschäft mindestens bis Mitte 2027 anhält.
Die Fertigungssparte Intel Foundry kam auf 6,7 Milliarden Dollar Umsatz. Das entspricht einem Plus von 58 Prozent. Der Bereich schreibt weiterhin rote Zahlen, konnte den operativen Verlust aber von rund 2,3 auf 1,9 Milliarden Dollar reduzieren.
Für das Schlussquartal stellt Intel mit 15 bis 16 Milliarden Dollar wieder weniger Umsatz in Aussicht. Beim bereinigten Gewinn je Aktie rechnet der Konzern mit 0,25 Dollar. Vom Markt erwartet wurden allerdings ein Umsatz über 17 Milliarden Dollar und ein Gewinn von 43 Cents pro Intel-Papier. Die Aktie kam in der Folge regelrecht unter die Räder und verlor im nachbörslichen Handel über 25 Prozent an Wert.
(dow)