Der weltweite Smartphone-Absatz ist im dritten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahr nach Stückzahlen um 19 Prozent eingebrochen. Trotzdem stieg der Umsatz
laut Zahlen von
Counterpoint Research um 3 Prozent auf 114 Milliarden Dollar. Grund dafür sind die deutlich höheren Verkaufspreise: Der durchschnittliche Smartphone-Preis kletterte demnach um 27 Prozent auf den Rekordwert von 442 Dollar. Neben der stärkeren Nachfrage nach Premiumgeräten trugen insbesondere gestiegene Speicherpreise dazu bei.
Grösster Profiteur dieser Entwicklung war Apple. Der iPhone-Hersteller steigerte seinen Umsatz laut Counterpoint um 17 Prozent und erreichte einen Marktanteil nach Umsatz von 50 Prozent. Massgebend dabei der durchschnittliche Verkaufspreis eines Apple-Geräts, der bei 1031 Dollar liegt. Samsung folgt mit 19 Prozent Umsatzanteil und einem Umsatzplus von 14 Prozent. Bei den Stückzahlen blieb Samsung mit einem Marktanteil von 22 Prozent führend. Xiaomi konnte den Umsatz stabil halten, Oppo und Vivo verzeichnen derweil Rückgänge von 26 beziehungsweise 22 Prozent.
Für das vierte Quartal erwartet Counterpoint einen Umsatzrückgang, da die sinkenden Stückzahlen nicht mehr durch höhere Preise ausgeglichen werden dürften. Im Gesamtjahr 2026 soll der Umsatz dennoch wachsen. Auch 2027 rechnen die Marktforscher mit steigenden Preisen und rückläufigen Verkaufszahlen. Eine Entspannung bei den Speicherkosten wird erst 2028 erwartet.
(mw)