Ärger für
Acer in Deutschland. Wie die Plattform "Channelpartner"
schreibt, hat der taiwanesische Hersteller den Vertrieb von PCs und Notebooks vorübergehend einstellen müssen. Die deutsche Website von Acer ist nicht erreichbar.
Hintergrund ist gemäss Bericht ein Patentrechtsstreit mit Nokia, bei dem es um die Videocodierung bei Mobilgeräten geht. Ein Gericht in München habe Acer den Vertrieb der betroffenen Produkte verboten, bei Zuwiderhandlung droht eine Busse von bis zu 250'000 Euro. Acer prüft nun offenbar den Einsatz weiterer rechtlicher Mittel, um eine faire Lösung zu erzielen.
Die Website soll schnellstmöglich wieder online gehen, zuerst müssten aber Inhalte entfernt werden, um den Vorgaben des Gerichts nachzukommen, heisst es auf "Channelpartner" weiter. Diverse Produkte wie Displays, Router oder Zubehör seien vom Urteil nicht betroffen und verfügbar.
(mw)